Sarah Kopmann Tierheilpraxis Hude Oldenburg Ernährung

Ernährung und
orthomolekulare Medizin

In einer Zeit von Überfluss und hunderten Futtermittelherstellern ist die Gefahr einer Übersupplementierung verschiedener Nahrungsmittel und Nährstoffe wohl größer als die einer Unterversorgung. Es stellt sich also eher die Frage: „Was benötigt ihr Tier nicht?“, d.h. welche Nahrungsmittel und Zusatzstoffe sollte man bei der täglichen Fütterung reduzieren bzw. weglassen. Was muss man bei der Fütterung beachten?

Die Natur als Vorbild

Um den natürlichen Bedürfnissen von Hund, Katze und Pferd gerecht zu werden, sollte man sich möglichst auch an der Natur orientieren, wenn es um die Ernährung unserer Tiere geht. Wovon ernährt sich das Tier in freier Natur? Wie ist der individuelle Bedarf des einzelnen Patienten aufgrund seiner aktuellen Lebenssituation? Anhand dieser und weiterer Fragen kann man bei der Ernährung des Tieres beratend tätig werden. Eine zu starke Vermenschlichung unserer Tiere bzw. unser eigener Geschmack kann uns dabei oftmals fehlleiten bei der Futterauswahl. Ich helfe Ihnen gerne.

Orthomolekulare Medizin

Sollten dennoch akute Mangelzustände verschiedener Nährstoffe festgestellt werden oder durch Supplementierung von Nährstoffen ein positiver Effekt auf andere Funktionskreise erwartet werden, kann die Nahrungsmittelergänzung zeitlich begrenzt ebenfalls sinnvoll sein. Nach ihrem Mitbegründer Linus Pauling kann die orthomolekulare Medizin (griech. orthós = richtig; molekular aus dem Lateinischen = „Baustein“) auf diesem Feld tätig werden. Es werden dabei hochdosiert Nährstoffe wie Vitamine, Spuren-, Mengenelemente, Fettsäuren etc. supplementiert.

Erneut spielen eine genaue Sachkenntnis der Wirkungen und Nebenwirkungen im tierischen Organismus und eine enge Betreuung während der Behandlung eine große Rolle.

Da die Nahrungsmittelergänzung allerdings keine Causaltherapie darstellt, muss natürlich zusätzlich die eigentliche Ursache des Mangels behoben bzw. danach gesucht werden.